Plug-in-Hybrid Anschaffung

Grüß Euch,

könnt Ihr mir ein gutes Forum empfehlen, wo es um Plug-in-Hybride geht (alternativ um Elektroautos, das ist ja im Grundsatz m.o.w. das gleiche).
Ich würde da gern ein paar "Nutzermeinungen" einholen. Foren gibt es ja sehr viele, eins zu finden ist nicht das Problem. In vielen Foren ist aber dann rel. wenig los.
Danke!
 

EmmiB

Mitglied
Schau doch mal in Autoforen. Da wird es doch bestimmt schon einige Unterforen für Elektroautos geben. Denke da findet man bestimmt einige Erfahrungen.
Wenn das Forum in Richtung Technik geht, könnte man eventuell auch einen Strang finden.
Ein echtes Forum nur für Plug-in-Hybriden kenne ich jetzt nicht. Denke da wirst du einige Foren durchsuchen müssen ob es eine Untersparte dazu gibt oder zumindest eine Diskussion dazu.
 
Uff! Gar nicht so einfach. Alle in meinem Umkreis scheinen es als Axiom zu kennen, dass ein Elektroauto - oder Plug-in-Hybrid - per se unpraktisch ist und schwierig zu reparieren, dass der sofort kaputtgeht, wenn man mal irgendwo aneckt, nach 8 Jahren sowieso ...
Wieso ist das nur so stark im kommen, wenn das so offensichtlich noch nicht praktikabel ist, frag ich mich :confused: *Irony man lässt grüßen *
 
Dieses Forum war keine so brilliante idee - da wird in etwa genauso sachlich und objektiv diskutiert wie im Spiegel-Forum ;-)
Naja, ich warte mal auf den Tucson und wenn unser alter noch so lange fährt (März/ April), da tut sich auch infrastrukturmäßig noch einiges in der Zeit.
Preislich wird die Konkurrenz an den wahrscheinlich nicht rankommen, aber das kann ich jetzt natürlich nicht beurteilen. Also heißt's abwarten ...
 
Hmm ... hab grad mal wieder die Spiegel-Artikel zum Thema Klimawandel durchgelesen. Ziemlich ungut, das alles - das bestätigt meine Entscheidung, trotz aller Unkenrufe aus verschiedenen Richtungen jetzt zumindest mal einen Plug-in-Hybrid anzuschaffen, den wir die meiste Zeit sowieso rein elektrisch fahren werden. Nach der anzunehmenden Nutzungsdauer von 8-10 Jahren sind dann Voll-Elektros sicher schon eine echte Alternative, wenn es nicht bis dahin ganz andere Sachen gibt - so Monorails oder Seilbahnen oder ... der Ideen sind ja viele.
Über die nächsten Jahre wird sich auch unser Strommix ändern und vieleicht gibt es ja auch in Bälde Batterien, die ressourcenschonender hergestellt werden. Dadurch würde die Umweltbilanz von E-Autos und PHEV ja auch besser.
 

EmmiB

Mitglied
Naja so stark im Kommen ist sicher auch nur ein erzeugter Hype. Sicher gehen die Verkaufszahlen hinauf aber zu einem Aufschwung der Elektromobilität zählt für mich noch viel mehr.
Ich wüsste z.B. nicht wo die nächste Ladestation bei mir ist. Sicher gibt es dafür Apps aber bei Tankstellen wüsste ich 10 in der Umgebung und kann auch sagen welche am teuersten davon ist.
Auch die Preise gehen nicht wirklich nach unten.
Ich sehe schon einige Vorteile bei Elektroautos, ob die dann aber auch auf die jeweilige Person zutreffen muss man selbst entscheiden. Ich kann mir ein E-Auto erst vorstellen wenn das Tanken schnelle geht. Länger als 5 Minuten ist eben alles andere als Praktikabel.
 
5min zum Tanken? Das ist auch bei einem Benziner sportlich - mit einem E-Auto (oder Hybrid, egal) kommt es halt stark drauf an, ob man zuhause laden kann, da kommt es auf die Zeit nicht so an.
Voll-Elektros kommen ja jetzt mit Reichweiten um die 500km, da braucht man mit etwas Planung nicht unterwegs zu laden.
Für uns kommen die noch nicht in Frage, aber das hat mehr mit dem Kofferraum zu tun. Die Reichweiten find ich eigtl. gut.
Die Lade-Infrastruktur in Dtl. ist (in den meisten Landesteilen) schon gut und wird besser, außerhalb von Dtl. wird es auch.
Bis auf 5min werden sie das schwerlich runterkriegen - das wäre dann auch eine derartige Belastung für jeden Akku, dass er das nicht lang durchhalten würde.
Bei Tankstellen - mei, es ist halt neu - als Du Dir Dein erstes Auto gekauft hast, hast Du wahrscheinlich auch nicht auswendig so viele Tankstellen gekannt. Das kommt mit der Zeit. Und natürlich gibt es Apps dafür, die Dir auch sagen können, wieviel es dort kostet.
Die Preise für E-Autos werden schon nach unten gehen, aber dafür sind längst noch nicht genug Produktions-Erfahrungen gesammelt. Momentan ist dieser Aufschwung ja stark getragen von der Prämie, die es vom Staat und vom Hersteller gibt. Insofern ist es noch kein echter Aufschwung, das ist schon richtig. Aber besser als nichts - man muss irgendwo anfangen und es ist nicht zu früh ...
Es gibt ja auch noch andere Alternativen - Wasserstoff und Ammoniak zum Beispiel oder Autogas. Was sich letztlich durchsetzt, ist noch offen - alles, was man ohne allzu große Umstellung einsetzen kann, hat gute Chancen.
 

EmmiB

Mitglied
Na wie lange dauert das Tanken bei dir? Der ganze Vorgang mit Einfahrt in die Tankstelle bis zum Bezahlen dauert 5 Min. Gut, nehmen wir an alle Zapfsäulen sind besetzt und es gibt eine Schlange bei der Kassa - dann eben 10 Min höchstens.
Welche E-Autos kommen bis zu 500km weit??? Das ist gerade mal eines - Tesla. Alle anderen Hersteller planen jetzt E-Autos, die sie dann 2021 oder 2022 auf den Markt bringen und haben eine Reichweite von max. 300km. Meiner Meinung brauche ich da erst gar nicht anfangen diese Autos zu bauen, die kauft eh keiner. Aber ist eben gerade in Mode irgendein E-Auto auf den Markt zu bringen. Ob das Sinn ergibt oder nicht.

Ich wage mal zu behaupten man will es gar nicht hinbekommen weil eben in 10 Jahren die Sache schon wieder ganz anders aussieht. Da wäre jede Investition hinausgeschmissenes Geld.
 
Hab gestern mal wieder so ein Video bekommen, was für einen Rucksack an "CO2-Schulden" so ein E-Auto noch dabei hat. Tja - man kann halt nicht alle Probleme entlang der gesamten Kette auf einmal lösen, man muss irgendwo anfangen. Unser drängendstes Problem ist halt momentan, das CO2 in der Atmosphäre zu reduzieren und die Klimaerwärmung zu begrenzen, nicht, Ressourcen zu schonen. Es wird ja schon an Batterien geforscht, die weniger seltene Erden benötigen.
Außerdem - wenn so ein E-Auto oder Plug-in-Hybrid 20.000 oder 40.000 km fahren muss, um auf den "Break-even-point" zu kommen - das sind ein, zwei Jahre. Wenn man das Ding 10-12 Jahre nutzt, kommt da immer noch einiges dabei rum - Reparaturen mal außen vor.
Leider packen die Hersteller ja dermaßen viel Elektronik in neue E-Autos, dass die nicht mehr um vieles wartungsärmer sind als bisherige ... (vorausgesetzt, man will es warten bzw. reparieren lassen, das kommt halt drauf an, wie man zum eigenen Auto steht).

Bzgl. der Dauer des Tankvorgangs würden diese Solarzellen auf dem Auto, wie sie jetzt grad erforscht werden, schon was helfen - oder zur Not so kleine Paneele, die man innen vor die Scheibe legt. Man könnte ja auch Batterien bauen, die man mitnimmt, wie damals einen Ersatzkanister ... es gibt doch heut schon welche, die genug Power haben für Starthilfe und so - warum sollte das nicht gehen?

Ich wunder mich ja, warum noch niemand die idee hatte, Batterien so zu bauen, dass man sie bei Bedarf gegen eine neue oder auch gegen eine Brennstoffzelle tauschen kann - Wasserstoffautos sind doch technisch identisch mit E-Autos bis auf die Stromquelle ...
 
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