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Quellen von Mikroplastik

Dieses Thema im Forum "Fahrzeuge, Verkehr + Transport" wurde erstellt von Bio_Logisch_oder_was, 29 Mai 2020.

  1. Hallo,

    hab grad diesen Artikel im Spiegel über die hohe Dunkelziffer der mikroplastik-Belastung in den Meeren gelesen. Die Diskussionsforen im Spiegel sind schrecklich ineffizient, da wird oft sehr emotional und am Thema vorbei diskutiert, da stell ich meine Gedanken lieber hier rein.
    Klar, wenn die bisher ?333 Mikrometer? Netze benutzt haben und jetzt mit 100 wesentlich mehr Partikel finden, dann ist die Einordnung von "Mikroplastik" zu grob - das ist ja mit ?1,5mm? noch wesentlich größer als die 333 Mikrometer.
    Das Zeug wieder aus dem Meer und aus der Nahrungskette rauszukriegen, ist sicherlich herausfordernd, aber da gab es doch schon vereinzelt Versuche wie bspw. mit dem Quallenschleim - sicherlich effizienter direkt an der Quelle einzusetzen als im Meer, aber besser als nix. Oder eben Netze - ebenfalls keine besonders effiziente Methode, aber wenn man mit diesen "mikro-Netzen" so was ähnliches wie dieses Projekt "oceancleanup" realisieren könnte, nur tiefer im Wasser vermutlich ...
    Wenn die größte einzelne Quelle - zumindest in Dtl. - Autoreifen sind, dann kommt jetzt vieleicht diese Erfindung wieder hoch, die mal einer für die Sauberkeit seines teuren Autos gemacht hatte und von der ich nur zufällig mal beim Friseur gelesen hab - so eine Art Staubsauger, der direkt im Kotflügel sitzt, durch die Achse angetrieben wird und direkt den Abrieb wegsaugt ... dann ließe sich das Zeug sicherlich sehr viel besser verwerten - ähnlich wie alten Toner-Staub von Druckern ... aber gut, so ganz neu ist diese Erkenntnis ja nicht, dass der Abrieb von Autoreifen ein Problem ist und bisher hat sich in der Hinsicht nichts getan ...
     


  2. EmmiB

    EmmiB Mitglied

    Gute Ideen gibt es bestimmt sehr viele zum Vermeiden von Mikroplastik - Umsetzen tut es dann halt doch wieder niemand.
    Wie lange redet man schon vom Plastik in den Weltmeeren? und was hat sich da bisher getan? Sind da jetzt zig Schiffe auf den Meeren und fischen Plastik? Wohl eher nicht. Das sind einzelne Projekte von Privatpersonen.
    Solange man nicht mit Umweltschutz Geld verdienen kann, wird sich auch wenig ändern. Ein paar Menschen werden versuchen so gut es geht nachhaltig zu sein, dann gehen sie in die Arbeit und der jeweilige Arbeitgeber macht innerhalt von ein paar Minuten die ganzen Anstrengungen dieses Menschen zunichte.
     
  3. Jetzt haben Studenten in London diesen "Reifenabrieb-Feinstaub-Absauger" wieder entwickelt, wenn auch mit Elektrostatik - ob sich das diesmal durchsetzt? Kommt sicher auf den Preis an - so was müsste dann standardmäßig durch die Bank in ALLEN Neufahrzeugen verbaut werden - als Extra, was der eine nimmt und der nächste nichts, bringt das nicht viel.
     
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