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Pottwal mit 22 Kilo Plastik im Bauch gefunden

Dieses Thema im Forum "Tierschutz, Tiere + Fauna" wurde erstellt von Joaquin, 2 April 2019.

  1. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    An der sardischen Küste wurde ein gestrandeter Pottwal gefunden, dessen Magen 22 Kilogram Plastik hatte. Darunter Platikteller, Einkaufstüten, Waschmittelverpackung und Wattestäbchen. Das er am Strand gefunden wurde liegt sicher auch an der Menge Plastik in dessen Bauch. Tragisch schein in diesem Zusammenhang auch, dass der Pottwal zum Zeitpunkt des Todes, schwanger war.

    An der Küste der Philippinen wurde ein Wal gefunden, der hatte sogar 40 Kilogramm Plastik im Magen. Darunter waren unter anderem 16 Reissäcke aus Kunststoff, vier Säcke aus dem Bananenanbau und etlichen Einkaufstüten.

    Die Frage ist nun tatsächlich, kann der Mensch dieser Umweltverschmutzung überhaupt noch zeitig entgegen wirken?
     


  2. Tja, das ist eine gute Frage.
    Es sieht aktuell fast nicht danach aus, aber aufgeben ist nie eine gute Idee. Menschen kommen nun mal nicht gut mit der Idee zurecht, auf verlorenem Posten zu kämpfen - welchen Sinn gäbe es noch in all dem, würde man davon ausgehen, dass wir es nicht schaffen und dann sowieso alle sterben? Man muss weiter versuchen, was geht, um es noch zu schaffen, jeder Einzelne kann da was tun - nicht jeder vieleicht am Meevielleicht gibt ja noch vieles andere ...
    Das erste vielversprechende Projekt dazu, dieses "Ocean cleanup", liegt ja gerade wieder für ein paar Monate an Land. Weil das Meer auch immer wärmer wird, breiten sich Arten wie die Riesenkalmare, die normal in der Tiefsee leben, immer weiter aus, auch nicht schön. Und die Verschmutzung der Meere ist ja nur eines von ganz vielen Problemen, die wir im Bezug auf den Schutz unseres Planeten haben und das große Geld wird nach wie vor anderswo verbraten - in Handelsstreitigkeiten, in der Rüstungsindustrie, mit Lächerlichkeiten wie diesem völlig planlosen Brexit etc.
    Wären die Briten ein Kind, hätte die Mutter längst gesagt "Junge, wenn Du Dir nicht überlegen kannst, wie Du's machst, lassen wir's halt, bis Du dazu was weißt" ;-) Ist ja allmählich wie ein Bauerntheater ohne Ende - schon lustig, aber irgendwie doch recht strapaziös, wenn nix weitergeht ...
    Immerhin gibt es immer wieder kleine Erfolge, an denen muss man sich einfach immer wieder hochziehen und sie zum Anlass nehmen, weiterzumachen. Gerade ist ja dieses "Rettet die Bienen" durchgegangen, wie auch immer - irgendwie müssen Umweltschutz und Landwirtschaft ausgeglichen werden, denn wir können nun mal ohne das eine genausowenig leben wie ohne das andere ;-)
    Wir sind nach wie vor Meister im Recycling, wobei das bei uns noch viel zu oft auf Müllverbrennung hinausläuft.
    Gruß,

    Bio