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Nachhaltig Investieren - Auf welche Dinge sollte man achten?

Dieses Thema im Forum "Umweltschutz, Naturschutz + Klimaschutz allgemein" wurde erstellt von pmuehl8539, 3 Juni 2020.

  1. pmuehl8539

    pmuehl8539 Neues Mitglied

    Liebe Mitglieder,

    Ich bin derzeit auf der Suche nach einem alternativen/nachhaltigen Anlageobjekt und weiß selber noch nicht so recht auf was ich dabei achten sollte.

    Habt Ihr eventuell schon Erfahrung damit sammeln können?
    Auf was achtet Ihr dabei ganz besonders?
    Welche Fragen sollte ich an das Unternehmen stellen, welches Ich ins Auge gefasst habe?

    Ich persönlich möchte mein Geld nicht in ein Unternehmen/ eine Industrie investieren, welches nicht die ESG Kriterien erfüllt und bin euch sehr dankbar um alle Ansätze/Ideen, die mir dabei helfen die richtige Entscheidung zu treffen.

    LG,

    Peter
     


  2. Hallo,

    schwierige Frage. Ich hatte mal ein Investment in Windenergie - Prokon. Nach damaligem Info-Stand war das sowohl ein nachhaltiges Konzept als auch notwendigerweise ein Wachstumsmarkt.
    Wäre auch gut gewesen - wenn die GF sich dann nicht übernommen hätte mit dem Aufkauf branchenfremder Geschäfte wie Öl und Holz.
    Ich hab dadurch Verlust gemacht, wenn auch mäßig, einen Teil bekomm ich zurück, aber stückweise. Die Firma wurde gerettet, aber nur, indem sie in eine Genossenschaft umgebaut wurde.
    Angebote gibt's da wie Sand am Meer, wird immer mehr erfreulicherweise.
    Vermutlich gibt es da auch schon so Vergleichsportale, die Umwelt- und Nachhaltigkeits-Kriterien anlegen?
     
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  3. pmuehl8539

    pmuehl8539 Neues Mitglied

    Hallo und vielen Dank für deine Antwort. Habe jetzt ein wenig im Internet recherchiert und bin dabei auf das Angebot von MyKiriTree gestoßen. Diese arbeiten mit der Plattform Fairzinsung.com zusammen, die in den letzten Jahren schon einige spannende Projekte begleitet haben. Unter anderem auch Wind- und Solarenergie, aber da habe ich glaube ich selbst zu wenig Ahnung um dorthin zu investieren.

    Grundsätzlich möchte die Firma Kiri bzw. Paulowniaholz nachhaltig auf Plantagen bewirtschaften. Den Ansatz finde Ich dabei sehr gut, da Sie künftig auch planen zwischen den Baumreihen Superfoods bzw. auch Beeren und andere Sträucher zu pflanzen. Zusätzlich wandeln Kiribäume das zehnfache an Co2 um als beispielsweise eine Eiche. Und das Holz kann bereits nach 8 Jahren für die Industrie zur Verarbeitung bereitgestellt werden, da die Bäume dann schon einen Durchmesser von 40cm erreichen. Hartholz wohl gemerkt! Weil ich selbst jahrelang Surfer war, sind die Bäume mir durchaus bekannt, da das Holz des Kiribaumes unter anderem für den Bau von Surfbrettern verwendet wird. Auch im Schiffsbau findet das Holz immer mehr Anhänger, da es kaum bis gar kein Wasser zieht und dabei ultra-leicht ist. Irgendwo hatte ich auch mal gelesen, dass es das Aluminium unter den Edelhölzern ist.

    Auch die Firmenphilosophie und der Standort hat mich überzeugt, da mir die Negativschlagzeilen von Bauminvestments in den letzten Jahren durchaus bekannt sind.
    Ich werde dort nun einfach mal mein Glück versuchen und hoffe, dass ich nicht auf die selbe Weise enttäuscht werde wie Bio_Logisch_oder_was

    LG,

    Peter
     
  4. Das klingt spannend.

    Das mit dem Anbau zwischen den Baumreihen würde ich mit etwas Vorsicht betrachten - dann kommen die Maschinen nicht mehr so gut durch, es beeinträchtigt also die Bewirtschaftung der Plantage - es sei denn, es wird von Anfang an mit weniger Bäumen und breiteren Zwischenräumen geplant, was eine gewisse Verdrehung der Prioritäten wäre .. aber dieses Holz scheint sehr vorteilhaft zu sein - als Hartholz eine potentielle Alternative zu Regenwald-Hölzern wie Teak etc., und wenn's noch dazu besonders viel CO2 bindet, umso besser.
    Es gibt ja immer mal wieder so Artikel, welche Möglichkeiten es gäbe, uns unseren Klimazielen zumindest zu nähern ;-) Das Pflanzen von Bäumen gilt dabei zwar als die am wenigsten effektivste Methode, aber sicher die umweltverträglichste, da Bäume weder Vögel schreddern noch Fische aufhalten, sie strahlen nicht und im Gegensatz zu der vielgepriesenen CO2-Verpressung unter der Erde wissen wir beim Pflanzen von Bäumen ziemlich genau, was damit passiert ...
    Sie brauchen nur Platz, aber da gibt's ja auch Ansätze zum "vertical farming" u.a.
    Da drück ich mal die Daumen, dass das klappt! Das wär wohl ein echter Fortschritt für die (Um-)welt ;-)
     
  5. Jetzt werden ja grad die Innenstädte generell etwas leerer - viele mittelgroße und kleinere Läden werden sich nicht halten können und auch große wie Karstadt-Galeria-Kaufhof knicken allmählich ein. Viele Groß-UN haben jetzt gezwungenermaßen Erfahrungen mit mobilem Arbeiten und HomeOffice gemacht und werden ihre Präsenz in diesen teuren Lagen zumindest reduzieren. Das wär vieleicht eine echte Chance in dieser Richtung - der Platz wäre doch für vertikal angelegte Plantagen etc. gut genutzt, auf die Weise hätte er noch einen gewissen Naherholungswert - Grün in der Stadt ist ja generell gefragt derzeit.
     
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