Immer mal wieder eine gute Nachricht

EmmiB

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Bewusst ist es sicherlich schon sehr lange vielen Menschen. Aber da hofft man halt weiterhin darauf, dass es den Anderen trifft und nicht einem selbst. Ansonsten kann ich die Haltung einiger Menschen nicht verstehen. Mich regt halt immer enorm auf, dass man viele Ressourcen verschwendet um den Status Quo aufrechtzuerhalten. Dabei sieht ein Blinder, dass man sich ändern müsste und es bestimmt auch so kommen wird. Die Zeit und das eingesetzte Geld hätte man dann schon besser einsetzen können.

Zahlen denn da die Versicherungen oder reden sie sich nicht eher auf höhere Gewalt raus?
Also sicherlich habe ich auch schon von den steigenden Kosten für die Versicherer gelesen, gibt es da aber auch Untersuchungen, die nicht von den Versicherern stammen?
 

Bio_Logisch_oder_was

Aktives Mitglied
Die Sache mit dem "grünen Fliegen" - Oeko-Kerosin aus Bio-Abfällen gewonnen - geht weiter. In Anbetracht der Tatsache, dass der Flugverkehr jetzt schon wieder heftig zunimmt und leider nicht anzunehmen ist, dass sich das wirklich ändert - wenn diese Pandemie in der Hinsicht keine Einsicht gebracht hat, zumindest auf Inlandsflüge zu verzichten - ist das eine gute Nachricht. Es sind zwar noch einige WENNs und ABERs dabei, nicht zuletzt kostet es wohl eine Menge Strom, der erst mal nachhaltig gewonnen sein will - aber immerhin.
 

EmmiB

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Da wird sich auch erst wirklich was ändern wenn man die Preise fürs Fliegen anhebt. Also wenn man dann eben noch den CO² Preis obendrauf schlägt. Erst dann ist es sinnvoll Geld in die Forschung zu stecken um den Preis eben so drücken zu können.
Ich finde man sollte das Fliegen nicht generell verteufeln. Es bringt der Gesellschaft sehr viel wenn man schon als Kind andere Länder und Kulturen kennenlernt. Das ist halt dann auch als Erwachsener ein Antrieb. Ich möchte meine Urlaube und sogar die Städtereisen nicht missen.
 

Bio_Logisch_oder_was

Aktives Mitglied
Das ist ja der Hintergedanke - indem das Fliegen durch neue Technologien ökologisch verträglicher gestaltet wird, muss niemand ganz darauf verzichten. Das erst mal teurer zu machen, bevor man da Geld in die Forschung investiert, halte ich für den falschen Weg, das würde das ganze nur verzögern - kein Wettbewerber wird freiwillig damit anfangen, seine Preise anzuheben, wenn auch nur die Möglichkeit besteht, dass die Konkurrenz das nicht tut ... es müsste denn von oben vorgeschrieben werden. Lieber sollen die Gesellschaften einfach gleich investieren - größere Nachhaltigkeit wäre inzwischen, mutmaße ich mal, durchaus ein Argument, den einen Anbieter zu wählen und nicht den anderen.
Bei Städtereisen bin ich nur vom Grundsatz her bei Dir - es bringt jungen Menschen definitiv was, das steht außer Frage, aber in Abhängigkeit von der Strecke muss man nicht unbedingt fliegen ...
 

Bio_Logisch_oder_was

Aktives Mitglied
Im Emsland steht jetzt wohl die erste Anlage dieser Art. Die nutzt einen Windpark zur Erzeugung des notwendigen Stroms, damit ist das tatsächlich "grün". Wie man das mit anderen Anlagen machen wollen würde, weiß ich nicht - die Energiewende geht notwendigerweise weiter, aber generell haben wir in Bayern nun mal nicht die Möglichkeiten eines überdurchschnittlich sonnigen oder windreichen Gebiets ;-)
Nichtsdestotrotz, es tut sich effektiv was in dieser Richtung.
Anscheinend gäbe es ja auch einige Rohrleitungen von Nord nach Süd, die inzwischen ungenutzt sind und zum Transport von Wasserstoff genutzt werden könnten, der an der Küste rel. günstig produziert werden könnte.
 

EmmiB

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Naja 2 Std fliegen oder 11 Stunden im Zug von Wien nach Paris sind schon ein Unterschied. Hin und zurück braucht man so einen ganzen Tag mit dem Zug. Denke das ist nicht sonderlich attraktiv.
Man sieht doch schon seit Jahren wohin die Reise gehen wird. Für mich also völlig unverantwortlich nicht zu handeln. Sicher hängen daran viele Arbeitsplätze aber wer so wirtschaftet, hat es verdient keinen Platz am Markt mehr zu bekommen. Beim Fliegen tut sich ja nichts. Beim Autofahren gibt es wenigstens E-Autos oder Wasserstoff.
 

EmmiB

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Es tut sich sicherlich etwas bei der Energie. Ein wenig vermisse ich den Nachdruck. Bei mir in der Umgebung sind jetzt einige Tankstellen renoviert worden. Teilweise sogar ganz abgerissen und neu gebaut worden. Keiner der Tankstellen hat eine Ladestation, keine hat Solar oder Photovoltaik auf dem Dach.
Supermärkte werden gebaut, Parkplätze dafür betoniert. Nirgendwo findet man erneuerbare Energie. Man baut neue Häuser ohne Begrünung der Wand,...
Da muss man sich halt als Endverbraucher schon fragen wieso man das dann alles selbst machen sollte. Irgendwo gibt es doch einen hacken wenn zwar immer von gewissen Stellen gesagt wird was alles super ist, genau diese Stellen es aber nicht so machen.
 

Bio_Logisch_oder_was

Aktives Mitglied
Tja - wenn ich mir solche Artikel durchlese wie den hier >>> Klimawandel: Nationale Pläne zu fossilen Brennstoffen torpedieren 1,5-Grad-Ziel - DER SPIEGEL <<< - dann kann ich Dir da leider nur vollkommen Recht geben. Die Entscheidungen und Planungen spiegeln nicht die Zusagen zu Klimazielen wieder. Wobei man natürlich nicht weiß, ob das die gleichen Parteien sind - wahrscheinlich eher nicht. Zwang geht halt nicht und freiwillige Selbstverpflichtung ist in der Industrie halt so eine Sache ...
 

Bio_Logisch_oder_was

Aktives Mitglied
Aha - ein neuer Durchbruch in der Materialforschung. Besonders scharfe Messer und verwendbare Nägel aus Holz ;-)
Das wäre ja was - Küchenmesser etc. werden viel gekauft und Nägel auch - wenn die Methode, das Holz so hart zu machen, weniger Energie verschlingt als die entspr. Stahl-Alternativen, dann ist das doch was. Dann muss nur noch der Preis stimmen.
 

EmmiB

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Man liest halt immer echt viel. Das wurde neu erfunden, das ist viel besser für die Umwelt, jenes soll viel mehr gemacht werden. Aber sieht man davon wirklich mehr? Ja E-Autos werden mehr. Da gibt es halt genug dumme die darauf anspringen (Nichts gegen dich und dein E-Auto:)) aber im Grunde ist das halt auch noch mit viel Idealismus und eigenen Verzicht gepaart.
Wo sind denn die Photovoltaikanalgen, wo sind die Ladestationen, Wo sind die Hausbegrünungen,...?
Ich stell mir dann halt die Frage, wieso gibt es davon nicht mehr. Und das macht mich dann skeptisch. Vielleicht versucht man da halt auch nur wieder ein paar Dumme zu finden, die dem alles unterordnen. Aber im großen Stil will man das leider nicht angehen. Stattdessen soll man das irgendwie individuell schaffen.
 

Bio_Logisch_oder_was

Aktives Mitglied
Im Grunde hast Du ja Recht.
Das alles ist aber kein ausreichender Grund, selbst nicht aktiv zu werden. Letztendlich geht es - das wird wohl so allmählich allen klar - um unsere Existenz.
Mal abwarten, was jetzt in Glasgow rauskommt. Der Johnson fordert ja schon ganz richtig - im fordern sind sie ja alle gut und im Versprechen auch ;-) Abwarten, welchen Versprechen Taten folgen und welche - frei nach Gerd - sich nachher eher als Versprecher rausstellen ;-)
Ich schätze, das 1,5°-Ziel ist kaum mehr zu halten. Ausstieg aus diesem und jenem bis 2030 ist - naja, immerhin besser als 2040.
 

Bio_Logisch_oder_was

Aktives Mitglied
Naja - es kommen ein paar weitere Beschlüsse, die anundfürsich wohl gar nicht schlecht sind - bleibt abzuwarten, was davon wie schnell umgesetzt wird. Dass China gleich gar nicht dabei ist, heißt im Grunde nicht viel. Sie haben sich ja schon zu rel. weitreichenden Maßnahmen bekannt und wenn sie die umsetzen ohne viel darüber zu diskutieren, ist das auch gut. Die privaten Initiativen von einzelnen Kommunen und Unternehmen sind im Grunde interessanter. Wie bspw. kürzlich ein Artikel über einen ultrareichen Chinesen, der eine ganze Stadt klimaneutral gebaut hat, mit viel Solar und Zeug. Oder dieser Ort irgendwo in Dtl. mit einem Stahlwerk, wo sie über die Abwärme plus einem Geothermie-Kraftwerk alle Haushalte mit Wärme und Energie versorgen.
Ich denke, wenn überhaupt, dann werden so private Initiativen wie auch dieses CO2-Abscheidewerk auf Island die Wende bringen, nicht die große Politik. Zwar werden auch 1,5° oder etwas mehr schon ein massives Artensterben bringen und viele Systeme haben anscheinend ihren Kippunkt überschritten und sind nicht einfach zurückzudrehen, aber die Hoffnung bleibt ...
 

Bio_Logisch_oder_was

Aktives Mitglied
Eine ganz kleine gute Nachricht - immerhin besser als nichts. Die Kreuzfahrtbranche, die auch für einen Teil der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich ist, will immerhin bis 2050 klimaneutral werden und bis 2030 ca. 40% einsparen. Wie das gehen soll, ist mir nach Lektüre des Artikels nicht ganz klar, weil bisher wohl - incl. aller bestellten, noch nicht fertigen Schiffe - nur 17% der Flotte mit Flüssiggas fahren und es andere Lösungen noch gar nicht in der Menge am Markt gibt. Aber der Vorsatz ist doch was.
Die Container-Schiffahrt und andere Zweige sind sicher für mehr CO2 verantwortlich. Ich geh davon aus und hoffe, dass sich da auch was tut - sind ja alles private Eigentümer, für die sich klimaschonenderes verhalten ja mehr und mehr auch finanziell auszahlt. Geld ist halt nach wie vor der stärkste wirklich effektive Treiber für Klimaschutz ...
 

Bio_Logisch_oder_was

Aktives Mitglied
Gestern hab ich mal wieder so eine Sendung gesehen über private Initiativen verschiedener Größenordnungen, die es gibt, um die Energiewende und Verkehrswende anzutreiben. Das macht doch etwas Hoffnung. Einige Regionen wollen jetzt in größerem Stil Wasserstoffzüge einsetzen, einige Kommunen koordinieren alles und nutzen die Abwärme u.a. von großen Unternehmen ...
Die Verpflichtung mit dem Flugverkehr aus Glasgow ist auch positiv, auch wenn 14 Staaten nicht so viel sind und Klimaneutralität bis 2050 etwas spät erscheint. Aber besser als gar nichts. Insgesamt ist da doch mehr rausgekommen als gedacht, auch wenn die Abschlusspapiere sicher noch zu wünschen übrig lassen.
Ich hab mich jetzt auch für die etwas teureren Winterreifen mit etwas besserer Energieeffizienz entschieden - auch weil die anderen Lieferzeiten haben, dass sie erst kurz vor Weihnachten da wären ... mit unserer neuen Spülmaschine, wenn sie denn mal kommt, sparen wir ja auch schon mal einiges.
Ich denke, zu Weihnachten verschenk ich wieder einige Bäume - über meine Bahn-Bonuspunkte o.ä. gekauft. Oder nein, nicht Bäume, Zukunft - ich verschenke Zukunft. Das hört sich doch gleich viel edler an ;-)
 

EmmiB

Mitglied
Im Grunde hast Du ja Recht.
Das alles ist aber kein ausreichender Grund, selbst nicht aktiv zu werden. Letztendlich geht es - das wird wohl so allmählich allen klar - um unsere Existenz.
Ja bin bei dir. Es muss aber halt auch einen Anreiz geben, etwas, was man selbst greifen kann. Sonst ist der Klimawandel und die Erderwärmung für viele halt sehr weit weg. Man muss doch die Menschen unterstützen und sie auch in ihrem Handeln bestärken, wenn nicht sogar als gutes Beispiel vorangehen.
Aber stattdessen predigt man mal soll "Kurzstrecken" lieber mit der Bahn zurücklegen und 7 Std im Zug verbringen - und dann fliegt man eine Strecke von 60km mit dem Privatjet. Also das macht die Arbeit von Jahren zunichte.
 

EmmiB

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Naja - es kommen ein paar weitere Beschlüsse, die anundfürsich wohl gar nicht schlecht sind - bleibt abzuwarten, was davon wie schnell umgesetzt wird
Es scheitert ja nicht an guten Vorsätzen oder Plänen - es scheitert dann bei der Umsetzung.
Du kennst mich mittlerweile ja, ich bin eher die Skeptikerin:) Was halt nicht heißt, man soll selbst nicht auch etwas im kleinen Rahmen versuchen aber leider demotiviert ein solches Vorgehen der Politik zunehmend. Und wenn es mir dabei schon so geht, wie muss es dann für Menschen sein, denen weniger an der Sache liegt?
Oder dieser Ort irgendwo in Dtl. mit einem Stahlwerk, wo sie über die Abwärme plus einem Geothermie-Kraftwerk alle Haushalte mit Wärme und Energie versorgen.
Gibts bei uns auch. Bei einer Brauerei. Da sind jetzt viele Wohnungen gebaut worden und die heizen mit der Wärme, die bei der Gehrung entsteht. Also vielleicht ist mehr Bier die Lösung. Gegen die Maßnahme habe ich wenig:)
 

EmmiB

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Eine ganz kleine gute Nachricht - immerhin besser als nichts. Die Kreuzfahrtbranche, die auch für einen Teil der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich ist, will immerhin bis 2050 klimaneutral werden und bis 2030 ca. 40% einsparen. Wie das gehen soll, ist mir nach Lektüre des Artikels nicht ganz klar, weil bisher wohl - incl. aller bestellten, noch nicht fertigen Schiffe - nur 17% der Flotte mit Flüssiggas fahren und es andere Lösungen noch gar nicht in der Menge am Markt gibt. Aber der Vorsatz ist doch was.
Die Container-Schiffahrt und andere Zweige sind sicher für mehr CO2 verantwortlich. Ich geh davon aus und hoffe, dass sich da auch was tut - sind ja alles private Eigentümer, für die sich klimaschonenderes verhalten ja mehr und mehr auch finanziell auszahlt. Geld ist halt nach wie vor der stärkste wirklich effektive Treiber für Klimaschutz ...
Ist die Schifffahrt nicht sogar an mehr CO² Abgasen schuld wie Auto oder Flugzeug? Also jetzt nicht weltweit aber in Deutschland? Denke darüber gelesen zu haben.
 

EmmiB

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Gestern hab ich mal wieder so eine Sendung gesehen über private Initiativen verschiedener Größenordnungen, die es gibt, um die Energiewende und Verkehrswende anzutreiben. Das macht doch etwas Hoffnung. Einige Regionen wollen jetzt in größerem Stil Wasserstoffzüge einsetzen, einige Kommunen koordinieren alles und nutzen die Abwärme u.a. von großen Unternehmen ...
Die Verpflichtung mit dem Flugverkehr aus Glasgow ist auch positiv, auch wenn 14 Staaten nicht so viel sind und Klimaneutralität bis 2050 etwas spät erscheint. Aber besser als gar nichts. Insgesamt ist da doch mehr rausgekommen als gedacht, auch wenn die Abschlusspapiere sicher noch zu wünschen übrig lassen.
Ich hab mich jetzt auch für die etwas teureren Winterreifen mit etwas besserer Energieeffizienz entschieden - auch weil die anderen Lieferzeiten haben, dass sie erst kurz vor Weihnachten da wären ... mit unserer neuen Spülmaschine, wenn sie denn mal kommt, sparen wir ja auch schon mal einiges.
Ich denke, zu Weihnachten verschenk ich wieder einige Bäume - über meine Bahn-Bonuspunkte o.ä. gekauft. Oder nein, nicht Bäume, Zukunft - ich verschenke Zukunft. Das hört sich doch gleich viel edler an ;-)
Du bist so positiv eingestellt, deine Zuversicht muss man haben. Bin da genau das Gegenteil:)
Irgendwie habe ich das Gefühl, die Politik glaubt nicht wirklich daran, dass man den Klimawandel aufhalten kann. Das 1,5 Grad Ziel ist irgendwie eine Karotte, die man jemanden vorhält. Wirklich dran glauben tun da glaube ich nur wenige. Sei es weil man nicht glaubt die Menschen machen das mit oder weil man glaubt man kann sich das nicht leisten (finanziell und politisch).

Würde auch gerne einen neuen Kühlschrank haben, aber die Auswahl ist gerade sehr limitiert.

Ich schenke meiner Mutter auch Pflanzen für den Garten. Samt meiner Arbeitskraft wenn ich alles einsetzen darf:)
 

Bio_Logisch_oder_was

Aktives Mitglied
Unsere Spülmaschine dauert auch. Die haben grad beim Hersteller nachgefragt. Aber es fehlen Chips. Unser Glück, dass die alte momentan läuft.

Ich denke auch, die Politik liefert da eine einigermaßen enttäuschende Performance ab. Allen ist bewusst, dass wir die 1,5° höchstwahrscheinlich gar nicht mehr schaffen und dass wir auf unsere eigene Ausrottung zusteuern, aber dass das wichtiger/ dringender ist als irgendwelche wirtschaftlichen oder sozialen Zwänge und das man jetzt auch unpopuläre Entscheidungen treffen müsste, um noch was retten zu können, das wollen die meisten Politiker irgendwie nicht wahrhaben.
 

EmmiB

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Ja geht uns ähnlich. Mein Kühlschrank ist zum Glück nicht kaputt, also zumindest kühlt er noch. Das Licht geht schon sehr lange nicht mehr. Jetzt habe ich mich aber durchgerungen, einen neuen anzuschaffen:)
Gestern war ich im Elektromarkt, kein einziger Kühlschrank in meiner Höhe war da, sagt wohl alles zur derzeitigen Lage rund um Chips und Lieferprobleme.

Jap. Ich denke das wird leider mit der zeit auch vielen bewusst werden. Dann verliert man echt den Anreiz etwas zu ändern. Das wäre dann echt der Todesstoß. Man will halt keine unpopulären Entscheidungen treffen, da stehen aber leider viele an. Und nur aufschieben bringt wenig.

Für solche Entscheidungen würde es wohl breiten Konsens quer durch die Parteien geben müssen. Sonst versucht dann immer jemand Profit aus der Situation zu ziehen und kritisiert Dinge, bei denen man weiß, dass sie nötig und gut sind.
 

Bio_Logisch_oder_was

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Einen breiten Konsens der Parteien wird es in unserem politischen System niemals geben. Dahingehend hab ich leider wenig Hoffnung.
Genausowenig wie wir solche Gruppierungen wie die "Querdenker" jemals loswerden können. Das wird in unserem freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat nie funktionieren. Die Vielfalt der Meinungen liegt ja in der Natur der Sache und ist ja normalerweise auch durchaus erwünscht - in diesem Fall ist das halt sehr störend, dass selbst die abstruseste Meinung toleriert wird und die Menschen mit oder ohne Vernunft auf ihre Freiheitsrechte pochen ...
Es geht halt leider nur im Privatsektor wirklich was voran und im Bereich von Unternehmen nur da, wo's Geld bringt - was aber inzwischen fast überall der Fall ist. Es hat ja mittlerweile GSD einige Studien zum finanziellen Kontext gegeben, die besagen, dass es deutlich billiger kommt, sich klimaschonend zu verhalten als umgekehrt. Seitdem haben viele Unternehmen ihre Anstrengungen dahingehend aufgestockt.
Vieleicht kommt ja jetzt tatsächlich der neue Solarboom, von dem man liest, mit neuen technischen Möglichkeiten wie Solarziegeln, entspr. Folien etc. Wenn ich allein in meiner nächsten Nachbarschaft die Dächer angucke - und wenn ich an unser eigenes Dach denke - da wär schon noch Platz für eine Menge Paneele.
 

Bio_Logisch_oder_was

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Der verstärkte Ausbau von PV-Kapazitäten auf privaten Dächern scheitert nur seinerseits daran, dass die Handwerker ziemlich teuer sind und es ziemlich schwierig ist, überhaupt einen zu bekommen - die suchen sich halt im Zweifel auch lieber die Aufträge aus, bei denen für sie das meiste rausspringt. Kann man ihnen ja auch nicht direkt verübeln. Es gibt zwar Paneele, die man einfach nur aufstellt und in die Steckdose steckt, aber fürs Einspeisen kriegt man ja fast nix. Das müsste sich dringend ändern.
 

EmmiB

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Einen breiten Konsens der Parteien wird es in unserem politischen System niemals geben. Dahingehend hab ich leider wenig Hoffnung.
Genausowenig wie wir solche Gruppierungen wie die "Querdenker" jemals loswerden können. Das wird in unserem freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat nie funktionieren. Die Vielfalt der Meinungen liegt ja in der Natur der Sache und ist ja normalerweise auch durchaus erwünscht - in diesem Fall ist das halt sehr störend, dass selbst die abstruseste Meinung toleriert wird und die Menschen mit oder ohne Vernunft auf ihre Freiheitsrechte pochen
Ja leider aber genau der wäre für Probleme notwendig, die über eine Legislaturperiode hinweggehen und uns alle betreffen. Als alte Pessimistin habe ich da natürlich auch wenig Hoffnung:)
Aber auch die Menschen gehören zur Gesellschaft, ob mir das jetzt passt oder nicht. Irgendwann werde auch ich mal zu einer kleinen Gruppe gehören (oder tu es jetzt schon), dann möchte ich auch, dass man nicht einfach über mich drüberfährt - auch wenn man letztlich nicht meiner Meinung ist. Da kommt halt auch viel drauf an, wie man mit den Menschen umgeht.
 

EmmiB

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Es geht halt leider nur im Privatsektor wirklich was voran und im Bereich von Unternehmen nur da, wo's Geld bringt - was aber inzwischen fast überall der Fall ist. Es hat ja mittlerweile GSD einige Studien zum finanziellen Kontext gegeben, die besagen, dass es deutlich billiger kommt, sich klimaschonend zu verhalten als umgekehrt. Seitdem haben viele Unternehmen ihre Anstrengungen dahingehend aufgestockt.
Vieleicht kommt ja jetzt tatsächlich der neue Solarboom, von dem man liest, mit neuen technischen Möglichkeiten wie Solarziegeln, entspr. Folien etc. Wenn ich allein in meiner nächsten Nachbarschaft die Dächer angucke - und wenn ich an unser eigenes Dach denke - da wär schon noch Platz für eine Menge Paneele.
Ich verstehe halt nicht wieso man da als Unternehmen nicht schon früher draufkommt. Aber das dürfte wohl damit zusammenhängen weil man immer Angst hat, irgendwas verlieren zu können. Man wartet immer bis zum letztmöglichen Zeitpunkt und hält an Bestehenden fest obwohl man schon lange sieht (hoffentlich), es gibt bessere Wege - sogar finanziell bessere Wege.
Ich verstehe es auch nicht wie man heutzutage noch Häuser bauen kann ohne zumindest teilweise Strom selbst erzeugen zu können, Warmwasser oder Heizung betreiben zu können. Das ist aber dann derselbe Punkt wie bei den Unternehmen, in 10 Jahren stellt man sich dann hin und regt sich auf weil man die Heizung umbauen muss oder sich eine PV-Anlage aufs Dach geben muss. Das sieht man doch schon kommen oder nicht?
 

EmmiB

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Mir hat es gestern am Smartphone einen Onlinebericht angezeigt, der über die fallende Nachfrage bei E-Autos berichtet hat. Ist da was dran, liest man das in Deutschland auch?
In dem Bericht stand: je mehr sich die Menschen mit E-Autos auseinandersetzen, desto weniger würden sie sich für das E-Auto entscheiden. Anscheinend gibt es auch die Befürchtung, die Versicherungen bzw. der Strom würden immer teurer werden.
Habe den Artikel leider nicht mehr gefunden sonst hätte ich ihn verlinkt.
 
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