1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Zurück zu Tante Emma Läden

Dieses Thema im Forum "Geschäfte + Bezugsquellen" wurde erstellt von lebenslust, 5 April 2010.

  1. lebenslust

    lebenslust Mitglied

    Zurück zu Tante Emma Läden,

    das mag zunächst etwas altmodisch, antiquiert klingen. Bei genauerer Betrachtung aber dürfte Stück für Stück wieder ein Stück Region und Zukunftsperspektive als verloren gegangener Teil von uns selbst erkennbar werden.

    Noch vor ca. 30 Jahren gab es in fast allen Ortschaften eine Infrastruktur mit Selbstversorgung. Da gab es noch Bäcker, die ohne chemische Zutaten gesundes Brot selbst gebacken haben. Da gab es noch Metzgereien, die Fleischwaren von Vieh ohne Kunst-Hormone verkauften. Da gab es frisches Gemüse und Obst ohne Chemie und Gift aus naturbelassener eigener Landwirtschaft.

    Heute bieten die Großmärkte zwar in großer Auswahl Früchte und Gemüse an, die durch viele chemische Behandlungen fürs Auge schön gleichmäßig gewachsen sind, doch die Qualität grenzt eher an ein Chemielabor als an kerngesunde Naturprodukte, die man wie früher vom Baum oder Strauch direkt ohne Angst vor Gift essen konnte. Wer mal in den großen Erzeugerländern wie Spanien, Holland, Frankreich etc. war, und dort soweit das Auge reicht nur riesige verglaste Hallen sieht, in denen mehr Chemie als fruchtbare Erde verwendet wird, der bekommt erst eine Ahnung, wie weit die Vergiftung der Menschheit fortgeschritten ist.

    So gibt es bereits machbare Löungswege, der sich aus einer Vielzahl von Maßnahmen organisieren lässt. Ein wichtiger Aspekt sind regionale Kreisläufe mit hohem Grad an Selbstversorgung, für die besonders ländliche Bereiche in Frage kommen. In Größenordnungen von etwa 3000 Haushalten, die sich organisieren, können solche Projekte angeschoben werden.

    Was fällt Euch alles zu diesem Thema ein ?
    ( auch Energie, Waren des täglichen Bedarfs, Arbeitsplätze, Einkommenen, Regiogeld, etc. )
     


  2. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    Eine diesbezügliche Diskussion hatten einige Bekannten und auch wenn es von der einen Partei begrüßt wurde, zeigt sie jedoch auf, dass die regionale Produktion und Versorgung in vielen Bereichen aus Kostengründen leider nicht machbar sei. In gewissen Bereichen überhaupt nicht, da nicht finanzierbar. An anderen Stellen fällt es schwer, da man sich hier den billigen und global agierenden Konzernen und Produkten als Konsument geschlossen entgegen setzen und für das teurere Produkt entscheiden müsste.

    Und eines darf man nicht außer Acht lassen, sobald es ums Geld geht, dann ist nicht jeder bereit, jeden Preis zu bezahlen. Daher ist es immer wichtig, dass jegliche Alternativen auch für den 0815-Bürger finanzierbar ist.
     
  3. lebenslust

    lebenslust Mitglied

    Das ist falsch, es ist ein Segen für die Regionen und Bürger. Es kommen keine Mehrbelastungen auf sie zu, sondern massive erfreuliche Entlastungen.
    Es fehtle nur am passenden Konzept und an der Effizienz. Das Risiko zu warten und alles zu verlieren ist viel größer, als ein neues Kapitel zu beginnen.
    Keine politische Instanz kann das steuern, das tun die Bürger einer Regio von ganz allein.
     
  4. Veronika

    Veronika Neues Mitglied

    Ja, lebenslust, da stimme ich dir absolut zu!

    Jedes kleine Dorf sollte einen Laden mit den natürlichen Lebensmitteln haben, die ums Dorf herum angebaut werden! Jede kleine Gemeinschaft sollte wieder eine eigene Selbstversorgung haben. Neulich las ich in einem Buch, dass früher noch jeder Bürger alle Flächen, von denen seine Lebensmittel kommen, vom örtlichen Kirchturm aus sehen konnte.

    Im Handbuch Samengärtnerei las ich auch, wie von einem Dorf zum nächsten zum Beispiel die Möhre ganz anders war, da das Saatgut immer regional selbst weitervermehrt wurde und so von Dorf zu Dorf immer andere Sorten vorgefunden wurden. Was für eine unglaubliche Vielfalt, während heute ein und dieselbe Möhrensorte vielleicht in ganz Deutschland oder Europa herumkommt!

    Ich träume davon, selbst so einen kleinen Tante-Emma-Laden aufzumachen. Schon allein, wie die Gemeinschaft wieder zusammenwachsen würde, wenn alle aus dem kleinen Dorf ihre tägliche Nahrung im kleinen Laden holen und die meisten auch etwas eigenes aus dem Garten oder Honig, Eier, Milch etc. zum Laden beisteuern!
     
  5. lebenslust

    lebenslust Mitglied

    .....Dann melde Dich mal, ich würde mich gerne mal mit Dir darüber unterhalten.

    Gruß
    Lebenslust
     
  6. Veronika

    Veronika Neues Mitglied

    Ich melde mich! :)

    Wir unterhalten uns doch schon? Eine PN kannst du mir natürlich auch gerne senden. Woher kommst du denn, falls du das mitteilen möchtest?
     
  7. Veronika

    Veronika Neues Mitglied

    Jetzt habe ich deine Anzeige im Anzeigenteil gelesen! Im Moment bin ich selbst auf der Suche nach einer Möglichkeit, auf ökologisch sinnvolle Weise Geld zu verdienen! Kannst du die Arbeit näher beschreiben? Ich habe keine E-mail Adresse!
     
Die Seite wird geladen...