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Milliarden an "Ent-Schädigungen" für die Kohleindustrie ...

Dieses Thema im Forum "Energie, Strom + Kraftwerke" wurde erstellt von Bio_Logisch_oder_was, 24 Juni 2020.

  1. Jo - zu diesem Artikel (Spiegel) fehlen mir im Grunde die Worte. Einfach unglaublich.
    Es war sowieso schon Wahnsinn, erst aus dem Atomstrom auszusteigen und Kohle noch zu behalten - und jetzt kommt die nächste Runde.
    Im Grunde gibt es hier zwei Seiten - wenn die Betreiber der Kohlekraftwerke das mit ihrem Gewissen vereinbaren können, jetzt noch mal Milliarden einzustecken - wenn sie die wenigstens weitergeben an die dann arbeitslosen Angestellten, das wäre okay - aber das werden sie vermutlich zu max. 50% tun, wenn sie das Geld einmal in der Hand haben ...
     


  2. Es wäre doch zu schön, um wahr zu sein, wenn die Betreiber dieser Kraftwerke eine ähnlich heldenhafte Aktion hinlegen würden wie die Deutsche-Bank-Chefs "kürzlich", die ob des lächerlichen Milliarden-Verlustes auf 50% ihres Gehalts verzichtet haben - jew. 1Mio ;-)
    Da wäre die "Ent-schädigungssumme" (was auch immer der zu entschädigende Schaden sein soll, aber da wird sich unsere Politik schon mit entspr. Regelungen selbst gebunden haben, so dass sie jetzt müssen) jew. schnell beisammen.
     
  3. EmmiB

    EmmiB Mitglied

    Solange man gegen solche Maßnahmen gerichtlich vorgehen kann, wird man versuchen sich da außergerichtlich zu einigen. Das wird dann eben nicht billig.
    Im Grunde lässt man es zu, gesundheitsschädliche oder umweltschädliche Dinge einfach weiterlaufen und sich die Verursacher dann auch noch auf ihr Recht berufen, die Gesundheit von Menschen zu schaden oder die Umwelt zu zerstören.
    So viel Energie und Ressourcen, die man in solche Rechtsstreits oder auch Lobbying hineinsteckt - das könnte man alles nutzen um die eigenen Unternehmen weiterzuentwickeln und an die neuen Gegebenheiten anzupassen.
     
  4. Tja, so ist es leider ... da werden Millionen und Milliarden verpulvert ... das ist ja auch das Tragische an der Situation momentan. Dass der Staat fleißig Geld in die Wirtschaft pumpt, na gut, das muss jetzt sein, schon klar. Aber das fehlt halt dann für den Klimaschutz.
    Obwohl man jetzt bei den Wahlen in NRW erstmals auch gesehen hat, dass die Klimakrise durchaus in den Köpfen angekommen bzw. dringeblieben ist trotz der neuen Themen. Das macht ja durchaus etwas Hoffnung.
    Andererseits kommt dann die Politik mit so heldenhaften Aktionen wie einer "Eintrittssteuer" für Offshore-Windparks und einer Kaufprämie für Verbrennermotoren, die natürlich die Energie- und Verkehrswende nicht gerade befeuern ...