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Fridays for Future - Sinn und Unsinn - Eine Bewegung die Polarisiert

Dieses Thema im Forum "Umweltschutz, Naturschutz + Klimaschutz allgemein" wurde erstellt von Joaquin, 4 August 2019.

  1. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    Hat man am Anfang noch versucht Fridays for Future und Greta Thunberg kleingeredet, kommt man heutzutage nicht mehr um diese soziale Umweltschutz- und Klimabewegung herum.

    Erstaunlich dabei ist wie verhaltend oder gar zurückweisend die Politik und viele Teile Teile der Gesellschaft darauf reagieren. Dies ist in der Tat fast schon beschämend.

    Moritz Rödle, SR, kommentiert die "Fridays for Future"-Bewegung Moritz Rödle, SR, kommentiert die "Fridays for Future"-Bewegung

    Was die etablierten Parteien bisher ignorierten, hat sich bei den letzten Wahlen gerächt und den Grünen genutzt. Es bleibt zumindest spannend, wie schnell und gut man die Wünsche und Ängste der jungen, aber auch der älteren Generationen respektiert und darauf angemessen und sinnvoll reagiert.

    Bei allen Kontroversen die sich im Zusammenhang mit dem Fridays for Future und Greta Thunberg auftun mögen, ist ignorieren sicherlich der falsche Weg. Zumal die Klimaveränderung mit dem Waldsterben und den sich häufenden Rekordsommern, einfach nicht mehr wegdiskutieren und schon gar nicht ignorieren lassen.
     


  2. Tja - da kann ich mich Dir nur voll und ganz anschließen.
    Nur mit dem letzten Satz - naja, das ist so eine Sache - es ist nun mal leider ein Aspekt des freien menschlichen Willens, daß man jede wissenschaftlich noch so gut bewiesene Tatsache beliebig lange ignorieren kann ;-) Dass das von rationalem Handeln ziemlich weit entfernt ist, da es um unsere eigene Existenz geht, ist dabei keine Frage ...
    Gruß,

    Darth_Bio
     
  3. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    Der amtierende Präsident der USA, Donald Trump, ist im Ignorieren ja einer der Spitzenreiter. Leider tut er dies auch beim Thema Umwelt- und Klimaschutz und damit auf Kosten von so vielen.
     
  4. Ganz richtig.
    Man möchte ja immer gern glauben, dass, so wie das bei uns ist/ sein sollte, auch der Präsident der USA nicht alles tun und lassen kann, was er will und sich einen Dreck um den Rest der Welt scheren ... aber so wie's aussieht, kann er das, er kommt mit allem durch und ganz egal wie viele in den USA selbst gegen ihn protestieren, er verschanzt sich hinter der Tatsache, dass er Präsident ist ;-) So wie's aussieht, werden die Amerikaner ihn auch wieder wählen, Klimaschutz hin oder her. In Amerika gibt es kein "Fridays for Future" ...
    Aber das führt jetzt zu weit vom Thema weg.
    Zwar werden wir Deutschen nicht im Alleingang die (Um-)welt retten, aber diese Bewegung ist so tatsächlich noch nie dagewesen. Dass bei vielen Menschen gewisse "Ermüdungserscheinungen" auftreten und sie dem ganzen weniger positiv gegenüberstehen als zu Anfang, ist klar, wenn man die begrenzte Aufmerksamkeitsspanne der Öffentlichkeit bedenkt - aber der Klimawandel wird nicht einfach weggehen. Von daher ist es schon bewundernswert, mit welcher Ausdauer die Organisatoren überall diese Bewegung aufrechterhalten.4
    Gruß,

    Darth_Bio
     
  5. Was haltet Ihr denn von dieser Atlantiküberquerung? Eine symbolträchtige Geschichte, was anderes soll es wohl nicht sein. Verständlich, als Gesicht einer inzwischen ziemlich großen Bewegung muss die halt jetzt was anderes machen als nur ihren eigenen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Im Spiegel-Forum regen sie sich darüber auf, woraus diese Yacht besteht ... naja, auf einem Floß wie damals bei Kon-Tiki wäre es noch klimaneutraler - aber wohl weniger medienwirksam und noch unkomfortabler ...
     
  6. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    Die Yacht wird aus denselben Materialien bestehen, wie heutzutage viele Kleidungsstücke, Medikamente, usw. und nahezu jedes technische Teil mit dem moderne Kommunikation erfolgt. Wenn man heutzutage auf Erdölbasierte-Stoffe verzichten will, wird man seine Lebensspanne auf weit unter die Hälfte wohl herunterschrauben müssen und das sollte man auch niemand anderes wünschen.