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Ökolandbau soll an EHEC-Verbreitung schuld sein

Dieses Thema im Forum "Pflanzenschutz, Flora + Garten" wurde erstellt von Joaquin, 11 Juni 2011.

  1. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    Zur Zeit meldet sich des öfteren in Zeitungen eine gewisse Chefärztin Dr. Richartz einer Privatklinik in Oberbayern zum Thema EHEC und Ökolandbau (Priv.-Doz. Dr. med. habil. Barbara Richartz ist Chefärztin in der Klinik Jägerwinkel in Bad Wiessee.). So behauptete sie unter anderem, dass die EHEC-Verbreitung ihre Ursache in der biologischen Landwirtschaft hat. Im konkreten meint sie, die EHEC-Ausbreitung sei auf die Verwendung von Naturdünger zurückzuführen, welcher ja im Ökolandbau eingesetzt wird. Würde man stattdessen wie in der konventionellen Landwirtschaft Kunstdünger einsetzen, wäre dies nicht passiert.

    Seit einem gewissen Minister der Professor-Titel aberkannt wurde, darf man auch nicht darauf hoffen, dass jeder mit einem Doktor-Titel weiß wovon er spricht.

    Aber wo wird wohl in der konventionellen Landwirtschaft die massenhaft anfallende Gülle hingeschafft? Ganau, sie wird auch bei der konventionellen Landwirtschaft auf den Acker aufgetragen. Sogar menschliche Fäkalien werden in Form von Klärschlamm auf landwirtschaftlichen Flächen aufgebracht.

    Hier fragt man sich zu recht, wer sich da mit derartigem Unsinn wichtig machen will?
     


  2. lebenslust

    lebenslust Mitglied

    AW: Ökolandbau soll an EHEC-Verbreitung schuld sein

    Was EHEC betrifft, habe ich eine ganz andere Theorie und halte das, was uns über die Medien vorgegaukelt wird, für eine glatte Verdummungskampagne.
    Ich kann es nicht beweisen und will auch keine Energie für Spekulationen verschwenden. Insofern gehe ich mit Joaquin konform.
    Die Industrialisierung der Landwirtschaft und das Sterben der kleinen Betriebe bietet solchen Fehlentwicklungen erst den Nährboden und es wird noch schlimmer....
    Ich kann nur empfehlen, sich auf regionale Stärken zurückzubesinnen, raus aus der räuberischen Globalisierung und rein in die Regionalisierung, auf gesunde kontrollierbare Produkte aus der Region achten und regionale Versorgungskreisläufe fürdern.......
     
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